

Das neuestes Werk von Stephan Sprehe, Collage Nr. 2, ist eine radikale Weiterführung seiner ‚Ästhetik der Störung‘. Auf den ersten Blick wirkt die Leinwand wie ein digitaler Stream, der im Moment des maximalen Kontrastes eingefroren wurde. Zentral steht die menschliche Physis in all ihrer Ambivalenz: Der massige, fast anonyme Torso im oberen Bilddrittel bildet den…