
In seinem jüngsten Werk “Müllmann” (2024) widmet sich Stephan Sprehe (*1970) einem Sujet, das auf den ersten Blick unscheinbar erscheinen mag, doch bei näherer Betrachtung eine tiefgreifende kunsthistorische Resonanz und eine eindringliche zeitgenössische Aussagekraft entfaltet. Sprehe, bekannt für seine präzisen Beobachtungen und die bewusste Störung von Erwartungshaltungen durch radikale Farbtheorie, erhebt hier eine alltägliche Figur…
Das Werk „Abstrakt Nr. 2 “aus der Reihe „Abstrakt“ von Stephan Sprehe entfaltet eine vielschichtige Bildsprache, die zwischen organischer Bewegung, technischer Fragmentierung und spielerischer Formauflösung oszilliert. In einer kraftvollen Komposition aus geschwungenen Linien, segmentierten Körperformen und kontrastreichen Farbflächen entsteht ein visuelles Spannungsfeld, das sich jeder eindeutigen Lesart bewusst entzieht. Formal erinnert das Bild an die…
Das neuestes Werk von Stephan Sprehe, Collage Nr. 2, ist eine radikale Weiterführung seiner ‚Ästhetik der Störung‘. Auf den ersten Blick wirkt die Leinwand wie ein digitaler Stream, der im Moment des maximalen Kontrastes eingefroren wurde. Zentral steht die menschliche Physis in all ihrer Ambivalenz: Der massige, fast anonyme Torso im oberen Bilddrittel bildet den…
Werkbeschreibung Stephan Sprehe (*1970, Freiburg im Breisgau) präsentiert mit “Abstrakt Nr. 6” (2024) ein kraftvolles Beispiel seiner reifen abstrakten Malerei, die sich durch eine außergewöhnliche Balance zwischen gestischer Spontaneität und kompositorischer Kontrolle auszeichnet. Das Werk gehört zu einer fortlaufenden Serie abstrakter Arbeiten, in denen der Künstler die Möglichkeiten reiner Farbmalerei und expressiver Geste auslotet. Komposition…
Die Ästhetik der Präsenz: Stephan Sprehes Dialog zwischen Figuration und Farbraum Das Werk “Frau Nr. 1” (2024) von Stephan Sprehe (*1970) ist ein herausragendes Beispiel für die faszinierende künstlerische Position, die der in Freiburg ansässige Künstler an der Schnittstelle zwischen klassischer neuer Figuration und radikaler Farbtheorie etabliert hat. Sprehe, dessen Œuvre sich durch präzise Beobachtung…
Der in Freiburg ansässige Künstler Stephan Sprehe (*1970) etabliert in seinem Œuvre eine faszinierende künstlerische Position an der Schnittstelle zwischen klassischer Figuration und radikaler Farbtheorie. Seine Werke sind präzise Beobachtungen, die durch eine bewusste Störung der Erwartungshaltung in einen zeitgenössischen Kommentar überführt werden. Das vorliegende Werk, das ein Zebra in einer statischen, fast ikonischen Pose…
Eine zeitgenössische Relektüre von Géricaults „Le Radeau de la Méduse“ Mit „Die Wiederkehr des Roten Tesla Roadster“ legt Stephan Sprehe eine kraftvolle, tief politisierte und zugleich technisch beeindruckende Neudeutung von Théodore Géricaults ikonischem Werk „Le Radeau de la Méduse“ (1819) vor. Während Géricault die nackte Brutalität staatlichen Versagens, kolonialer Hybris und menschlicher Verzweiflung ins Zentrum…
In dem Gemälde Abstrakt Nr.4 zeigt Stephan Sprehe eindrucksvoll seine Fähigkeit, Komplexität und Rhythmus zu einer harmonischen Einheit zu verdichten. Das Werk entfaltet sich wie ein visuelles Labyrinth: geschwungene Linien, flächige Farbsegmente und ineinander verschränkte Formen erzeugen eine Spannung zwischen organischem Fluss und geometrischer Strenge. Was zunächst wie eine Explosion aus Farbe und Bewegung wirkt,…
Dieses ausdrucksstarke Gemälde Abstrakt Nr. 1 von Stephan Sprehe zieht den Betrachter unmittelbar in seinen Bann durch die kraftvolle Verschmelzung von abstrakter und figurativer Malerei. Zwei monumentale, weiß-beige Figuren dominieren die Komposition vor einem leuchtend türkisblauen Hintergrund – ein Farbkontrast, der gleichzeitig Ruhe und Spannung erzeugt. Darunter Formen die von kontrastreichem Schwarz umrandet sind. Die…