

In seinem jüngsten Werk “Müllmann” (2024) widmet sich Stephan Sprehe (*1970) einem Sujet, das auf den ersten Blick unscheinbar erscheinen mag, doch bei näherer Betrachtung eine tiefgreifende kunsthistorische Resonanz und eine eindringliche zeitgenössische Aussagekraft entfaltet. Sprehe, bekannt für seine präzisen Beobachtungen und die bewusste Störung von Erwartungshaltungen durch radikale Farbtheorie, erhebt hier eine alltägliche Figur…